Speisefisch – 1,3 Millionen Kilogramm in Aquakulturbetrieben erzeugt

In den 293 nordrhein-westfälischen Aquakulturbetrieben wurden im Jahr 2012 über 1,3 Millionen Kilogramm Speisefisch erzeugt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Aquakulturstatistik mitteilt, waren das 10,8 Prozent weniger als im Jahr 2011 (1,5 Millionen kg).

Rund 93 Prozent (1,25 Millionen kg) der gesamten Produktionsmenge wurden 2012 in 37 Betrieben mit einer Jahresproduktion von mehr als 5 000 kg Fisch erzeugt. Nahezu 1,22 Millionen kg (90 Prozent) der 2012 erzeugten Menge stammen aus der Zucht von Regenbogenforellen (einschl. Lachsforellen). 56 150 kg waren Bachforellen; 20 100 kg entfielen auf Karpfen und 16 400 kg auf Bachsaiblinge.

37,1 Prozent der in Nordrhein-Westfalen erzeugten Fischmenge wurde im Regierungsbezirk Arnsberg produziert. Hochburg der Speisefischzucht ist dabei der Kreis Olpe, in dem 32 Betriebe mit rund 369 300 kg über ein Viertel (27,4 Prozent) der gesamten in NRW produzierten Fischmenge erbrachten. Im Regierungsbezirk Köln wurden 31,1 Prozent und im Regierungsbezirk Detmold 17,6 Prozent der Fischmenge erzeugt. In den Regierungsbezirken Düsseldorf (8,3 Prozent) und Münster (5,9 Prozent) spielte die Speisefischzucht eine eher untergeordnete Rolle.

Unter Aquakultur wird die Produktion von Gewässerlebewesen (Fische, Krebs- und Weichtiere, Algen) unter kontrollierten Haltungs- und Aufzuchtbedingungen verstanden. Im Gegensatz zur Fischerei sind die Wasserorganismen während der gesamten Aufzucht bis zum Verkauf im Besitz der Betreiber der Aquakulturanlagen. (IT.NRW)