Besichtigung des “Haus des Lernens Haarzopf”

Oberbürgermeister Reinhard Paß und Dipl.Ing. Johannes Schmersahl besichtigen den Rohbau des " Haus des Lernens Haarzopf " Foto: Elke Brochhagen

Oberbürgermeister Reinhard Paß und Dipl.Ing. Johannes Schmersahl besichtigen den Rohbau des ” Haus des Lernens Haarzopf ” Foto: Elke Brochhagen

Am Mittwoch, 4. September, besichtigte Oberbürgermeister Reinhard Paß den Rohbau der neuen Grundschule in Essen-Haarzopf. Neben Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt und Bauen und Peter Renzel, Geschäftsbereichsvorstand für Jugend, Bildung und Soziales, konnten auch die zukünftigen Pädagogen einen ersten Blick auf ihren zukünftigen Arbeitsplatz werfen. Das Passivhaus soll bereits im April 2014 fertiggestellt werden.

Oberbürgermeister Reinhard Paß begrüßte die Gäste im multifunktionalen Forum der Grundschule zu einem Rundgang durch den Rohbau. Dabei betonte er, dass durch die Schaffung guter Rahmenbedingungen für Bildung auch ein erfolgreiches Lernen für die Kinder gewährleistet wird. Ebenso habe das “Haus des Lernens” auch einen Vorbildcharakter für die Zukunft. Entscheidend sei, dass es sich bei dem Neubau um keinen Luxus der Stadt handelt, vielmehr sei das Konzept aus der Vernunft heraus entstanden.

Weitere Vorteile und interessante Fakten über die neue innovative Grundschule als zukünftiges Passivhaus konnte Baudezernentnin Simone Raskob den Interessierten erläutern. Das “Haus des Lernens” soll nach der geplanten Fertigstellung im April 2014 Platz für rund 300 Schülerinnen und Schüler bieten. Ebenso entstehen hier 75 neue KiTa-Plätze, davon sind 20 für die Betreuung von “Unter-3-Jährigen” gedacht. Innovativ an dem Konzept ist die Verknüpfung der drei Bereiche, Grundschule, Offener Ganztag und Kindertagesstätte.

Zum Hintergrund:
Die Stadt Essen hat sich für den Neubau einer Grundschule in Haarzopf entschieden. Da die Schulgebäude der beiden bestehenden Grundschulen an der Raadter Straße und der Hatzper Straße vor allem wegen ihres baulichen Zustandes nicht weiter bestehen bleiben können, werden die beiden Schulen zusammengeführt. Das neue Gebäude wird, nach dem Erweiterungsneubau für das Gymnasium Essen-Überruhr, als zweites Schulgebäude in Essen dem Passivhausstandard entsprechen. Für die Gestaltung der Schule wurde nicht nur das Architektenteam der Arbeitsgemeinschaft schmersahl-biermann-prüßner Architekten und Stadtplaner BDA/ Domotech Planungsgesellschaft mbH aus Bad Salzuflen ausgewählt, auch die Belange von Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern, Eltern und Kindern wurden berücksichtigt.