Feierliche Schlüsselübergabe im Museum für Kunst und Kultur

Symbolische Schlüsselübergabe im neuen LWL-Museum für Kunst und Kultur: Judith Pirscher, LWL-Baudezernentin, Dieter Gebhard, Vorsitzender der Landschaftsversammlung, Prof. Volker Staab, Architekt, Dr. Wolfgang Kirsch, LWL-Direktor, Peter Landmann, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Kulturdezernentin, Dr. Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur (v.l.n.r.) Foto: LWL

Symbolische Schlüsselübergabe im neuen LWL-Museum für Kunst und Kultur: Judith Pirscher, LWL-Baudezernentin, Dieter Gebhard, Vorsitzender der Landschaftsversammlung, Prof. Volker Staab, Architekt, Dr. Wolfgang Kirsch, LWL-Direktor, Peter Landmann, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Kulturdezernentin, Dr. Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur (v.l.n.r.) Foto: LWL

Nach fast vierjähriger Bauzeit hat der Architekt Prof. Volker Staab jetzt den symbolischen Schlüssel des neuen LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster an den Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch, und den Vorsitzenden der Landschaftsversammlung, Dieter Gebhard, übergeben. Am Samstag und Sonntag ist das Museum zum ersten Mal in Führungen für die Öffentlichkeit zugänglich.

Das großzügige Foyer des neuen LWL-Museums. Foto: Elisabeth Deiters-Keul

Das großzügige Foyer des neuen LWL-Museums.
Foto: Elisabeth Deiters-Keul

Die Bauherren reichten den Schlüssel weiter an LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale und Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. Neu eröffnet wird das Museum im Herbst 2014.

LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch: “Das ist das größte Projekt, das der LWL je gebaut hat. Und so habe ich mir das neue Museum vorgestellt: von der Großzügigkeit und der Helligkeit, die uns jetzt hier empfangen, bin ich beeindruckt.” Besonders gelungen sei die “Architektur der Höfe”, die aus dem Museum einen öffentlichen Ort für alle Bürger werden lasse. Die Öffnung des neuen Museums zur Stadt hin werde sich auch im Programm von Sonderausstellungen bis hin zur Kunstvermittlung spiegeln, so Kirsch.

In der Gebäudespitze werden Figuren aus dem Mittelalter zu sehen sein - eingetaucht in ein tiefes Rot. Foto: LWL

In der Gebäudespitze werden Figuren aus dem Mittelalter zu sehen sein – eingetaucht in ein tiefes Rot.
Foto: LWL

Zufrieden mit dem Abschluss der Baumaßnahme zeigte sich ebenfalls der Vorsitzende der Landschaftsversammlung Dieter Gebhard: “Das Museum erfüllt die modernsten Anforderungen auf internationalem Standard, was Bautechnik, Energietechnik, aber auch Ausstellungspräsentation und Sicherheit betrifft.” Trotz knapper Kassen in das Museum investiert zu haben, sei “die richtige kulturpolitische Entscheidung” gewesen.

Insgesamt belaufen sich die Kosten des Projekts auf 48 Millionen Euro, wobei das Land NRW den Neubau mit neun Millionen Euro unterstützte. Peter Landmann vom NRW-Kulturministerium beschrieb die Unterstützung als ein Zeichen für die Förderung von Kunst und Kultur im gesamten Bundesland. “Schließlich trägt solch ein stattlicher Bau, in dem überregional bedeutsame Kunstschätze aus 1000 Jahren gezeigt werden, zur Attraktivität von Münster und Westfalen sowie zur kulturellen Identität des ganzen Bundeslandes bei”, sagte Landmann.

Ein Markenzeichen des neuen LWL-Museums: die Spitze am Domplatz. Foto: Elisabeth Deiters-Keul

Ein Markenzeichen des neuen LWL-Museums: die Spitze am Domplatz.
Foto: Elisabeth Deiters-Keul

Prof. Volker Staab, der 2005 mit seinem Entwurf die Ausschreibung gewann, setzte mit dem spitz zum Dom zulaufenden Gebäude ein neues Markenzeichen ins Stadtbild. “Das Team unseres Büros hat in Zusammenarbeit mit den anderen beteiligten Ingenieuren und mit unzähligen Handwerkern intensiv auf diesen Tag hingearbeitet. Wir freuen uns, dass das Haus nun seiner eigentlichen Bestimmung, nämlich ein lebendiger Ort der Kultur zu werden, einen entscheidenden Schritt näher gekommen ist”, so Volker Staab im Gespräch.

Das LWL-Museum ist jetzt bereit für die nächste Etappe: die Ankunft der Kunstwerke in den nächsten Monaten. Rund 1.000 Exponate werden auf 7.500 Quadratmetern in der neuen Ausstellungsarchitektur präsentiert.

Das Projekt wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Der Neubau des LWL-Museums für Kunst und Kultur Foto: Bollmann-Bildkarten-Verlag Braunschweig

Der Neubau des LWL-Museums für Kunst und Kultur
Foto: Bollmann-Bildkarten-Verlag Braunschweig

LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Westfälisches Landesmuseum
Domplatz 10
48143 Münster
Karte und Routenplaner

Kennzeichen der neuen Ausstellungsflächen für die Gegenwartskunst sind die hellen Räume. Foto: Elisabeth Deiters-Keul

Kennzeichen der neuen Ausstellungsflächen für die Gegenwartskunst sind die hellen Räume.
Foto: Elisabeth Deiters-Keul

Das Kunstwerk von Josef Albers ziert die Fassade des neuen LWL-Museums für Kunst und Kultur. Foto: Elisabeth Deiters-Keul

Das Kunstwerk von Josef Albers ziert die Fassade des neuen LWL-Museums für Kunst und Kultur.
Foto: Elisabeth Deiters-Keul

Der Haupteingang des neuen LWL-Museums belebt künftig einen neuen innerstädtischen Platz in Münster. Foto: Elisabeth Deiters-Keul

Der Haupteingang des neuen LWL-Museums belebt künftig einen neuen innerstädtischen Platz in Münster.
Foto: Elisabeth Deiters-Keul