Die Rheinelbe-Werksbahn

E-Kuppler auf der Zeche Nordstern in den 1960er Jahren. Foto: DGEG/R. Reich

E-Kuppler auf der Zeche Nordstern in den 1960er Jahren.
Foto: DGEG/R. Reich

Im Raum Essen, Gelsenkirchen und Gladbeck betrieb die Gelsenkirchener Bergwerks-AG (GBAG) ein umfangreiches Zechenbahnnetz – die sogenannte Rheinelbe-Werksbahn. Der Bahnexperte Christoph Oboth stellt ihre Geschichte im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern am Dienstag, 3. September, in vielen seltenen Bildern dar. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt um 19.30 Uhr zu dem Vortrag ein. Der Eintritt ist frei.

In den 1970er Jahren hat Ruhrkohle AG das Rheinelbe-Netz mit den Strecken der Hoesch-Zechenbahn verbunden und eine Brücke über den Rhein-Herne-Kanal gebaut, so dass eine Verbindung mit der Hibernia-Hafenstrecke entstand. Ein Teil des Netzes wurde anschließend elektrifiziert, u.a. um durch Bergsenkungen entstandene extreme Steigungen bewältigen zu können. Heute ist der Großteil der Strecken stillgelegt.

Das Museumsgelände ist bereits ab 18 Uhr frei zugänglich. Die Ausstellung “Jede Menge Kohle – 100 Jahre Zechenbahn- und Hafenbetriebe” sowie die Museumsgaststätte “Pferdestall” sind bis zum Beginn der Veranstaltung geöffnet.

LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
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